So lautete die Überschrift in dem Artikel in der heutigen Ausgabe des Hassfurter-Tagblatt:

Artikel vom 09.01.2016 im Hassfurter-Tagblatt

Nur stellen wir uns die Frage: Ist Prappach denn Waterloo oder könnte man, wenn man den Aussagen von Mitinhaber Alexander Hager glauben darf, der seinen Sitz übrigens in Berlin hat, Prappach denn vielleicht schon als ein Projekt ähnlich dem neuen Berliner Flughafen bezeichnen? Eine Terminverschiebung folgt der nächsten und immer wieder werden neue Gründe genannt, die angeblich dazu geführt haben. Naja, der Berliner Flughafen wurde zumindest noch nicht als „fertig“ an die dafür zuständigen Stellen gemeldet, wie es hier der Fall war.

Wir möchten hier auch einige Aussagen aus diesem Artikel klarstellen.

Noch deutlich vor dem Sommer…

Was bedeutet das und in welchem Jahr? Falschaussagen über den Termin wurden nicht nur bei den Informationsveranstaltungen und gegenüber der Bundesnetzagentur weitergegeben sondern, wie uns einige Prappacher Bürger mitgeteilt haben, auch durch Herrn Hager persönlich, der auf Anfrage und ja auch in diesen Veranstaltungen immer Termine noch in 2015 genannt hat. Das bedeutet ja, dass die Aussage von Herrn Hager bei dieser Veranstaltung: „Wir werden schneller ausbauen als die Telekom!“ nicht stimmt denn das Stadtgebiet und die anderen Ortsteile sind mittlerweile offiziell von der Telekom als fertig ausgebaut übergeben worden und die neuen Angebote mit schnellem Internet können auch gebucht werden.

Es gab verschieden Störungen wie zum Beispiel den Standort der Antenne…

Auch hier sollte sich Herr Alexander Hager, bevor er solche Aussagen gegenüber der Presse macht, besser Informieren. Der neue Maststandort wurde uns in der Informations-Veranstaltung am 10.08.2015 durch seinen Bruder Herrn Stefan Hager bestätigt und versprochen. Es war auch nicht so, dass der Mast mit seinem neuen Standort in Prappach irgendwie später aufgestellt wurde, nein, alle Masten, auch der in Augsfeld, wurden nahezu zeitgleich durch den anderen Bruder, Herrn Bernhard Hager, Mitte August aufgestellt. Alle Masten und Gehäuse stehen seit dem achtlos in der Gegend herum. Hätte man, wenn denn dieser Maststandort in Prappach das Problem war, nicht zumindest in Augsfeld schon seit Wochen beginnen können, was nicht passiert ist. Nein auch dort wurde mit den Erdbauarbeiten, die nötig sind um den Mast und die KVz’s miteinander zu verbinden, erst im November begonnen. Wir müssen uns fragen: Was gab es sonst noch für Störungen? Das Hochwasser in Augsfeld, das Erdbeben in Prappach, der Tornado in Wülflingen? Es lag auch nicht an irgendwelchen Genehmigungen seitens der Stadt die für die Bauarbeiten notwendig sind, nein, auch diese wurden, in einer sonst für Behörden nicht üblichen, rasanten Geschwindigkeit, ordnungsgemäß und fristgerecht erteilt. Wenn man sich im August 2014 vorgenommen hat, einen Breitbandausbau mit den dazu nötigen Erd- und Anschlussarbeiten durchzuführen, dann aber der Antrag für die Erdarbeiten erst im August 2015 bei der Stadt eingereicht wurde, muss man einfach nur sagen: Selbst schuld! Daran sind nicht andere schuld sondern nur die schnell-im-netz selbst. Die einzige Störung wird wohl sein, dass sich die Firma schnell-im-netz mit dem Breitbandausbau der drei Ortsteilen, zusätzlich zu den anderen Baustellen, etwas zu viel vorgenommen hat und uns Bürgern und der Stadt immer wieder aufs neue Unwahrheiten präsentiert.