Artikel vom 30. Dezember 2015 auf infranken.de

Ja, ist leider so, Herr Klaus Schmitt vom Fränkischen Tag hat es richtig erkannt in seinem Beitrag auf infranken.de und es scheint auch nur Ihn zu interessieren. In der Stadt Hassfurt und vielen Stadtteilen ist der Ausbau mit schnellem Internet abgeschlossen und wir warten immer noch, nur weil der Stadt Hassfurt und der Politik eine 2-Mann-Firma aus Schweinfurt wichtiger ist als die 1000 Bürger in Prappach, Augsfeld und Wülflingen! Die Firma schnell-im-netz hat es in weit über einem Jahr nicht geschafft uns mit schnellem Internet zu versorgen und das auch noch mit der billigster Technik, die sonst keiner im Landkreis haben will, und die Stadt Hassfurt schaut seelenruhig dabei zu, zum leidtragen der Bürger. Außer einem Mast und einem neuen Gehäuse haben wir in Prappach seit Anfang August nichts weiter von der Firma schnell-im-netz gesehen. Groß waren die Worte der Geschäftsleitung bei den Infoveranstaltungen: Anfang Dezember sind wir fertig; durch diese tolle Technik können wir schneller ausbauen als mit, wie sonst im Landkreis üblich, Glasfaser-Technik; wir sind besser als die großen Unternehmen….
Es gibt Regelungen für den Ausbau mit Vectoring, nämlich, dass der Ausbau, nachdem man sich für den Ausbau eines KVz angemeldet hat, innerhalb von 12 Monaten abgeschlossen sein muss. Diese Regeln scheinen wohl in unserem Fall nicht zu gelten und die Bundesnetzagentur gewährt, ohne jegliche Kontrolle, großzügige Terminverschiebungen. Bitte nicht falsch verstehen, es geht hier nicht darum ob es die Firma schnell-im-netz oder ein anderes Telekommunikationsunternehmen ist, es geht darum, dass in unserem Fall diese Firma mittlerweile über 12 Monate Zeit hatte seine Arbeit zu machen und bis heute nichts fertig ist. Andere Unternehmen haben das viel größere Stadtgebiet und noch andere Stadtteile auch in dieser Zeit und mit besserer Glasfasertechnik ausgebaut und das hätten andere Unternehmen auch bei uns geschafft und wir hätten schon längst auch schnelles Internet, wie in der Stadt Hassfurt, darum geht es! 12 Monate Zeit für einen Mast, ein Multifunktionsgehäuse und 250m Erdarbeiten, das hat man bis heute nicht geschafft. Es ist wohl momentan, aus politischer Sicht, nicht die richtige Zeit um sich mit aller Kraft hinter die betroffenen Bürger zu stellen und gemeinsam gegen diese Vorgehensweisen zu kämpfen, nicht in der Stadt, im Landkreis und auch nicht im Bundestag.
Wenn es wieder darauf ankommt werden diese 1000 Bürger sich wohl erinnern, wie sie beim Thema Breitbandausbau geopfert wurden um ein schon lange eingefädeltes Geschäft abzuschließen.